Elch
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Elch

Alces alces
Die anspruchsvollste Jagd im Bruchwald
Das Tier

Der Elch ist scheu und misstrauisch — schon ein Knacken oder eine unbedachte Bewegung reicht, um ihn zu vergrämen. Er lässt einen Menschen selten näher als 70 Meter an sich heran. Während der Brunft im September verliert er einen Teil dieser Vorsicht und ist über weite Distanzen mit dem Rufhorn (der „Wabe“) anzulocken.

Lebensraum

Vernässte Bruchwälder mit Erlen und Moorbirken sind sein bevorzugter Lebensraum. Gejagt wird zu Fuß in oft knietiefem Gelände — Gummistiefel und eine kurze, verlässliche Büchse gehören zur Grundausrüstung.

Jagdmethoden

Ruf zur Brunft (Wabe)

In den sogenannten Brunftkuhlen ruft der Jäger mit dem Elchhorn den Balzruf eines Stiers nach. Zu häufiges Rufen weckt Misstrauen — die Kunst liegt im richtigen Timing und der Geduld, den Stier zum Kommen zu bewegen.

Pirsch mit Fährtenlesen

Im Winter verrät die Spur im Schnee, ob ein Elch ruhig zieht oder bereits beunruhigt ist. Der Jäger nähert sich Schritt für Schritt, nutzt Deckung und liest jedes Zeichen im Schnee.

Drückjagd mit Laika

Eine Gruppe von sechs bis acht Jägern und speziell ausgebildete Laika-Hunde treiben den Elch aus dichten Bruchwaldparzellen den postierten Schützen zu — eine Jagdform, die Teamgeist und körperliche Fitness verlangt.

Auf einen Blick
Jagdzeit
20. August – 30. September (Brunft), Kahlwild 1. Oktober – 31. Januar
Jagdart
Pirsch im Bruchwald, Ansitz am Wechsel
Trophäe
Schaufel- und Stangenelche, 6 – 12 kg
Abschuss
ab € 3.000
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