Belarus liegt genau auf dem Hauptzugweg der nordischen Gänse- und Entenpopulationen — im Herbst rasten tausende Vögel auf den Feldern und Flussauen unserer Reviere. Für viele Jäger ist die Wasservogeljagd der ideale Einstieg: Sie schult Auge und Reaktion und liefert dabei verlässlich Strecke.
Abgeerntete Getreidefelder dienen als Äsungsflächen, die Altarme der Prypjat als Ruheplätze. Beide liegen oft nur wenige Kilometer auseinander — ideal für Morgen- und Abendstrich am selben Tag.
Lockjagd aus dem Versteck
Am Wasser gebautes Schilfversteck, Lockbilder auf dem Feld oder Wasser, dazu der Ruf des Lockinstruments — die klassische Art, Ketten zum Einfallen zu bewegen.
Pirsch mit Hund
Entlang schilfreicher Ufer sucht ein Hund die Enten auf und drückt sie dem Schützen zu. Hohe Wasserstiefel gehören zur Grundausstattung.
Strich am Morgen und Abend
Zum Sonnenauf- und -untergang wechseln Gänse und Enten zwischen Rast- und Äsungsplätzen. Bedeckte, leicht regnerische Tage mit wenig Wind gelten als die ergiebigsten.
